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0800 Nummer beantragen Bundesnetzagentur

Warum jedes Unternehmen eine 0800er Rufnummer für seinen Kundenservice verwenden sollte, erfahren Sie hier. Wenn Sie nach diesem Text eine eigene Freecall Nummer schalten möchten, dann können wir für Sie eine 0800 nummer beantragen Bundesnetzagentur, denn diese Behörde vergibt kostenlose Servicenummern.

Die Einschätzung des eigenen Kundenservice beruht bei den meisten Unternehmen auf längst widerlegten Mythen. Daher werden viele Unternehmer einige der nachstehenden Mythen erkennen und in ihrem eigenen Kundenservice wiederfinden.

Eine repräsentable Befragung von CRM-Experten fand heraus, dass der Service bei 65 Prozent der Befragten effizient bis sehr effizient sei. Ähnliche Eindrücke entstehen durch Imagebroschüren oder Geschäftsberichte. Die persönliche Erfahrung jedoch zeigt, dass die Realität oft vollkommen anders aussieht. Unzureichender Kundendienst kann maximal das Problem der Konkurrenz sein – so denken viele Unternehmen. Doch in der hiesigen Service-Wüste stechen nur die wenigsten Unternehmen heraus und bieten einen für den Kunden zufriedenstellenden Service. Dabei könnte es so einfach sein: Serviceleistungen wie etwa eine kostenlose 0800er Hotline gehören heutzutage nicht nur zum guten Ton sondern sind für Unternehmen sowohl im Einrichtungsaufwand als auch finanziell überschaubar.

Die sieben hartnäckigsten Missverständnisse und Mythen bezüglich des perfekten Kundenservice werden einer großen Zahl der Unternehmen bekannt vorkommen:

Mythos: Wir wissen alles Notwendige über den Kunden

Das wäre schön, in der Realität stellt sich jedoch schnell heraus, dass Unternehmen in der Regel nur wenig über den einzelnen Kunden wissen. In vielen Fällen weiß eine Abteilung des Unternehmens nicht einmal davon, falls der Kunde bereits mit einer anderen Abteilung in Kontakt stand. Um diese Sicht auf den Kunden transparent zu gestalten, fehlt es jedoch oft schon an den technischen Voraussetzungen. So lässt die verwendete IT beispielsweise von vorneherein keinen umfassenden Zugriff auf Kundendaten innerhalb eines Unternehmens zu. Schon hier fällt also vielmals die Schranke für die Transparenz.

Mythos: Die Kommunikation unseres Unternehmens mit den Kunden ist klar strukturiert und kundenorientiert

Auch das wäre der Idealfall, trifft aber zur Überraschung der Unternehmen in den meisten Fällen nicht zu. Ein Beispiel: Aufreibend jedoch oft an der Tagesordnung sind Situationen, in denen der Kunde seine Faktenlage mehrfach erklären muss, bis er an den richtigen Ansprechpartner gelangt („Wanninger Syndrom“). Denn eine abteilungsunabhängige und konsistente Kunden-Historie steht den meisten Servicecentern nicht zur Verfügung.

Mythos: Der Kunde ist bei uns keine „Nummer“

Hin und wieder würde es den Kunden vielleicht sogar freuen, eine „Nummer“ zu haben – so würden sie wenigsten in ein eindeutiges System eingeordnet, das für das gesamte Unternehmen gilt. Tatsächlich werden Kunden tatsächlich Nummern zugeordnet, woraus sich jedoch nur selten ein Vorteil ziehen lässt: Kontonummern, Kundennummern, Abonummern oder direkt alle erdenklichen Nummern zeitgleich. Wirklich hilfreich sind diese jedoch oftmals weder für den Support noch für den Kunden. Stattdessen sorgen sie für Frust, Verwirrung und provozieren eine unpersönliche Ebene.

Mythos: Unser Unternehmen hat ausschließlich zufriedene Kunden

Das behaupten die Meisten – vor einer neutralen Untersuchung schrecken viele Unternehmen allerdings zurück. Kriterien wie etwa die Kundenfluktuation werden daher selten bis gar nicht untersucht. Und wie so oft fällt die persönliche Selbsteinschätzung der Unternehmen oft wesentlich positiver aus als die Urteile der Kunden, die sich in Foren oder Bewertungsportalen austauschen.

Mythos: Unser Unternehmen reagiert schnell

Anhand der oben erwähnten Studie zeigt sich deutlich, dass Unternehmen viel Wert auf zeitnahe Reaktionen ihrer Mitarbeiter legen, so dass Kundenanfragen schnell und zielgerichtet verarbeitet werden. Die tatsächliche Problemlösung liegt jedoch beim ersten Kontakt zwischen Kunde und Unternehmen meist noch in weiter Ferne. Organisationsstrukturen, die sich in der Praxis vor allem als unflexibel herausstellen, kaum Entscheidungskompetenz der Mitarbeiter und eine veraltete IT stehen einer schnellen und zielorientierten Verarbeitung der Kundenanliegen im Wege. Sogar einfache Anfragen durchlaufen oft viele Abteilungen – komplexe Anliegen können Lösungsphasen von mehreren Wochen in Anspruch nehmen. Schon mit einer funktionellen und zeitgemäßen Kundenhotline sowie einer kostenfrei erreichbaren Rufnummer wäre dieses Problem an der Wurzel gepackt.

Mythos: Wir sind ein modernes Unternehmen und setzen stark auf Social-Media

Auch wenn ein Großteil der Unternehmen heutzutage bei Facebook oder Twitter angemeldet sind (laut Studie immerhin rund 70 Prozent) und so diesen modernen Weg nutzen, um ihre Kunden zu informieren, findet so doch kaum wirkliche Kommunikation statt. Kundenanfragen werden oft nur in Ausnahmefällen beantwortet, wenn sie über Social-Media an das Unternehmen herangetragen werden. Tatsächliche Dialoge sind mehr als selten.

Mythos: „Der Kunde ist König“

So lautet der Leitspruch der meisten Unternehmen, der dadurch leider nicht mehr sehr aussagekräftig wirkt. Unternehmen, die der Ansicht sind, ihre Kunden mit derart abgedroschenen Floskeln beeindrucken zu können, haben definitiv lange nicht mehr über ihre Beziehung zum Kunden nachgedacht. Geht es um Service und Support, zählt der Kunde tatsächlich eher zu den Störfaktoren. Neugeschäfte sind wesentlich lukrativer für Unternehmen. Dies spürt der Kunde – spätestens, wenn ihm eines der teuren Hochglanz-Werbeblättchen in die Hände fällt, auf denen der Kunde in den Mittelpunkt gestellt wird, zeitgleich jedoch mit einer überteuerten Servicenummer konfrontiert wird. Was verschiedene Studien nachweisen, wissen findige Unternehmen längst selbst: Der Service beginnt bei der Kontaktaufnahme und somit auch mit der Abschaffung kostspieliger Hotlines.

Experten erklären das Weiterbestehen der alten Mythen im Servicebereich mit fehlender Selbsteinschätzung. Denn diese hat mit der Beurteilung der Kunden meist nicht mehr viel gemeinsam. Von Unternehmen wird dieser Zustand jedoch kaum zur Kenntnis genommen, da der Blickwinkel nicht stimmt und Unternehmen scheinbar kaum Interesse daran haben, dies zu ändern. Würden sich Unternehmen mehr damit beschäftigen, wie die Kundschaft ihre Leistungen einschätzt, ließen sich viele „Löcher“ in der „Service Wüste“ schließen.