Benzinpreis Abzocke zu Ostern
Montag, 29. März 2010
Pünktlich zu Ostern steigen wie jedes Jahr die Benzinpreise. Die Menschen quälen sich über verstopfte Autobahnen zu ihren Liebsten oder sind auf den Weg in die Osterferien in den Süden Europas, wo die Sonne lacht. Für diese Wege wird des deutschen liebstes Anschaffungsobjekt genommen, das Auto. Doch dieses fährt nur mit einem vollen Tank und den füllt man bekanntlich an der Tankstelle. Schaut man dieser Tage auf die Preistafeln und nach dem Tankvorgang in seinen Geldbeutel, dann kann es einem ganz schummrig werden. Jetzt sind unsere Politiker sehr wahrscheinlich selber mal, also ohne ihren Fahrer an die Tankstelle gefahren und haben die hohen Benzinpreise zur Kenntnis genommen. Weil unsere Politiker nicht viel Geld für ihren undankbaren Job erhalten, haben diese jetzt das Kartellamt mit einer Prüfung der Benzinpreise beauftragt. Es ist schon eigenartig, dass an fast allen Tankstellen der Benzinpreis dieser Tage konstant hoch ist. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Man könnte fast vermuten, dass insbesondere vor den Feiertagen die Mineralölkonzerne besonders gern an der Preisschraube drehen. Vergessen werden sollte aber fairerweise nicht, dass Vater Staat auch ordentlich zulangt. Der Steueranteil auf jeden Liter Benzin ist gewaltig. Über die Hälfte des Literpreises geht für Mineralölsteuer und Ökosteuer drauf. Nicht zu vergessen, die KFZ Steuer. Wenn die Grünen nochmal an die Macht kommen sollten, gibt es bestimmt noch eine PKW Maut obendrauf. Der Autofahrer zahlt eben die Zeche. In Berlin kann man gut auf das Rad umsatteln, aber für viele Berufspendler ist das einfach nicht machbar. Und so werden gerade dieser Autofahrer ordentlich abkassiert.
